Was ist der rote Faden?

Wer steht hinter dem roten Faden?

Die Initiator*innen des roten Fadens sind Luana „Louie“ Schena und Laurent Christen. Wir sind beide Mitglieder der Jungsozialist*innen. Wir stehen ein für einen demokratischen Sozialismus, der allen Menschen ein gutes Leben in Freiheit ermöglichen wird. Wir wehren uns gegen den autoritären und menschenfeindlichen Kapitalismus, der durch die Ausbeutung vieler den übermässigen Reichtum weniger finanziert.

Was will der rote Faden?

1. Themen, die in der Linken Bewegung zu wenig Beachtung finden, aufgreifen:

Wir alle sind nur Menschen. Egal, wie sehr wir das zu verhindern versuchen, wir haben alle einen verdammt grossen toten Winkel. Und leider ist es oft so, dass sich die Menschen vor allem mit jenen Themen beschäftigen, über die bereits lang und breit diskutiert wird. Das hat einen bedauerlichen Nebeneffekt: Sehr viele Themen, zu denen die Linke etwas sagen müsste, verschwinden aus der Debatte! Wir vom roten Faden möchten das ändern. Wir schreiben darüber, worüber niemand in der Linken redet – aber unserer Meinung nach reden sollte!

2. Themen aus bisher zu wenig beachteten Perspektiven betrachten:

Oft konzentriert sich der Diskurs zu einem bestimmten Thema auf einige wenige Argumente. Und diese werden dann auch noch aus nur wenigen Blickwinkeln betrachtet. Leider heisst das auch, dass zum Teil einige wichtige Argumente und Ansichten verloren gehen. Wenn wir der Meinung sind, dass dies passiert, wird der rote Faden sich in die Debatte einschalten.

3. Die Diskussion innerhalb der Linken bereichern, ohne Gehässigkeit und ohne Scheuklappen:

Wir sind der Überzeugung, dass eine Bewegung umso stärker wird, umso vielfältiger die internen Diskussionen sind. Damit allein ist es aber nicht gemacht: Es braucht auch gegenseitigen Respekt unter den Diskussionsteilnehmer*innen. Wir müssen uns immer wieder vergewissern, dass wir bei aller manchmal berechtigten Wut aufeinander im selben Boot sitzen. Der rote Faden ist deshalb auch nicht dazu da, seinen Leser*innen die Welt zu erklären. Er will ihnen viel mehr die Meinungen und Analysen der Autor*innen näherbringen – als Beitrag zur Debatte.

Warum ein Blog?

1. Den Autor*innen ermöglichen, ihre Meinung gut ausformuliert und präzise wiederzugeben, unabhängig von Institutionen:

Mündliche Diskussionen sind wichtig. Aber manchmal ist es hilfreich, wenn man seine Position in aller Ruhe schriftlich festhalten kann. So lassen sich Gedanken besser ausformulieren. Allfällige Missverständnisse, die im Verlaufe einer mündlichen Diskussion aufgrund von verkürzten, übereilten oder zu wenig präzisen Aussagen entstehen, lassen sich so ausräumen.

Da wir beide Jungsozialist*innen sind, darf es nicht erstaunen, dass unsere Meinungen in vielen Punkten sehr stark in Richtung der JUSO-Positionen tendieren werden. Das wird aber nicht immer der Fall sein. Der rote Faden ist kein JUSO-Blog. Wir haben auch den Anspruch, auf diesem Blog unabhängig von JUSO-Beschlüssen unsere persönliche Meinung kundzutun.

2. Er ermöglicht eine Sammlung und Ordnung von Beiträgen:

Ein Blog ist aus mehreren Gründen ein geeignetes Medium für unser Anliegen. Anders als zum Beispiel in einer Facebook-Timeline lassen sich Beiträge in einem Blog leicht Ordnen. Man weiss, was wo zu finden ist. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn man nach Monaten in einer Debatte auf einen älteren Beitrag verweisen will.

 

Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen all unserer zukünftigen Beiträge und freuen uns jederzeit über konstruktive Anregungen und Kritik.

¡Venceremos!

Laurent und Louie