Generalstreik reloaded: Wir fordern kostenlose Bildung

Die JUSO Schweiz hat zum 100sten Jubiläum des Landesstreiks 1918 die Aktion „Generalstreik reloaded“ gestartet. Dabei will sie neun neue Forderungen fürs nächste Jahrhundert aufstellen, die sie aus den Vorschlägen auswählt, die ihr zugeschickt werden. Der rote Faden nimmt an dieser Aktion mit eigenen Vorschlägen teil. Wir werden diese Forderungen, die wir allesamt für zentral halten, nach und nach hier veröffentlichen. Unsere erste Forderung ist hier zu finden. Heute folgt Forderung Nummer 2:

Kostenlose Bildung

In einer Zeit, in der an vielen Schweizer Hochschulen über Studiengebührenerhöhungen diskutiert wird, wird deutlich, dass Bildung von einigen als Luxusgut gesehen wird.
Die Lebenskosten in den Städten sind hoch, die Studiengebühren jetzt schon nicht vernachlässigbar; da ist es wenig erstaunlich, dass Studierende und Studieninteressierte aus weniger gut situierten Familien sich oft sehr gründlich überlegen müssen, wie sich die Ausbildung finanzieren lassen könnte. Denn auch Stipendien sind kein Allheilmittel, vor allem, da diese auch zunehmends ins Visier der Sparpaketmacher*innen geraten.
Wir sind der Meinung, dass es keine Entscheidung des Portemonnaies sein sollte, wo und was man studiert. Jede Person sollte unabhängig von iden ökonomischen und sozialen Verhältnissen, aus denen sie stammt, alle Möglichkeiten offen haben. Dies wäre erstens echte Chancengleichheit und zweitens auch viel nachhaltiger: Wer eine Ausbildung machen kann, die ihn*sie wirklich begeistert und sich voll auf diese konzentrieren kann, statt sich mit Nebenjobs durchschlagen zu müssen, der*die wird auch bessere Leistungen bringen.

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